System Iwanson
Tanzausbildung ist mehr als Schweiß und Spiegel: Das SYSTEM IWANSON ist ein filigranes Netzwerk, ein dynamisches Mobile, dessen komplexe Wirkung sich erst aus dem Zusammenspiel vieler einzelner Faktoren ergibt.
Internationale Gäste
International renommierte Tänzer und Choreographen, die selbst künstlerisch aktiv sind lassen sich nicht fest an ein Haus binden. Daher engagieren wir im Rotationssystem von Woche zu Woche Gastdozenten aus aller Welt. So stehen die Studenten stets im Dialog mit der zeitgenössischen Tanzszene und lernen, sich ständig auf neue Stile und Persönlichkeiten einzustellen.
Das Job-Center
Schon während der Schulzeit bereitet Iwanson International die Studenten auf die praktische Theaterarbeit vor. Mit einer Vielzahl von Theatern und Compagnien bestehen Kooperationen um Praktika zu ermöglichen. Daraus ergeben sich neue Netzwerke, Elevenverträge, Gast- und Festengagements.
Überlebenstraining
Junge Künstler, die von Engagement zu Engagement wechseln, müssen sich ständig aufs neue präsentieren können. Deshalb gehört es zum Standardprogramm der Abschlussklassen, einen Schauspielmonolog und ein tänzerisches Solo einzustudieren, zu lernen wie man einen künstlerischen Lebenslauf verfasst, wie man Steuererklärungen macht und welche Versicherungen man abschließt.
Wettbewerbe
Im Sport gehören Wettbewerbe zum Standard. In Musik und klassischem Ballett sind sie seit langem üblich. Für den zeitgenössischen Tanz ist der Wettbewerbsgedanke neu. Mittlerweile jedoch gibt es eine Reihe großer Wettbewerbe auch für moderne Tänze. Iwanson International und die angeschlossene Stiftung fördern die Teilnahme der (Ex)-Studenten an solchen Veranstaltungen. Mit Erfolg: Seit Jahren zählt der Iwanson-Nachwuchs zu den Finalisten vieler Wettbewerbe.
Partnerschulen
Mehrere hundert Tanzstudios in Deutschland zählen zu den Iwanson-Partnerschulen. Sie schicken Jugendliche ins Leistungstraining, in die Jugend Sommerakademie, oder zur Aufnahmeprüfung für die Tanzausbildung. Studioleiter und Tanzlehrer kommen mehrmals im Jahr zu Fortbildungen, insbesondere zum Thema ‚moderner Tanz für Kinder und Jugendliche‘.
Lobbying
Expertengremien, runde Tische, Konferenzen und Verbandsarbeit sind ein wichtiges Thema für Schulleiter Stefan Sixt. Sixt setzt sich als Vorstand des Bayerischen Landesverbandes für zeitgenössischen Tanz (BLZT) vor allen Dingen für Jugend- und Ausbildungsfragen ein, ist maßgeblich an der Entwicklung der "Künstlerrente" beteiligt ist und publiziert in der Fachzeitschrift ‚dance-for-you‘ regelmäßig zu tanz- und kulturpolitischen Fragen.