Was immer TV-Shows wie 'DSDS' oder 'Let's Dance' glauben machen wollen: Ein künstlerischer Beruf erfordert eine künstlerische Ausbildung, die traditionell an privaten Schulen, mittlerweile aber auch an diversen kommunalen und staatlichen  Einrichtungen stattfindet.

Führend für klassische Tanzausbildung sind Schulen, die großen Compagnien angegliedert sind (z.B. Stuttgart / Hamburg) und die Ballett-Akademie der Hochschule für Musik und Theater München.

Führend für zeitgenössische Tanzausbildung sind die Hochschulen in Dresden, Essen, Frankfurt sowie das private Institut 'Iwanson International' (Wikipedia).

Seit langem wird von Verbänden und Lobbyisten kritisiert, dass der Begriff "Tänzer" nicht unter Berufsschutz stehe. Eine diesbezügliche Änderung ist in absehbarer Zeit jedoch nicht zu erwarten, da dies Artikel 5 Abs. 3 Grundgesetz (Freiheit der Presse und der Kunst) widerspräche.

Andererseits hat sich der Tanz in Deutschland auch ohne Berufsschutz eine starke Position erarbeitet. Rund 2.500 Tänzer sind in Deutschland fest an Häusern engagiert und rund 10.000 Ballettschulen und Tanzstudios erwirtschaften über eine Milliarde Euro Umsatz jährlich.

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Wikipedia: Tanzausbildung

Iwanson Schmuckbild
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