Zeitgenössischer Tanz nach Iwanson

Unter dem Titel "Iwanson-Technik" oder "zeitgenössischer Tanz nach Iwanson" entwickelte Jessica Iwanson in den letzten Jahrzehnten ein eigenständiges Unterrichtssystem für zeitgenössischen Tanz. Übergreifendes Ziel des Konzepts ist, hohes technisches Niveau mit zeitgenössischer Ästhetik und Dynamik zu verbinden.

Die Fortbildungen (immer im Herbst) eignen sich sowohl für Tanzpädagogen, die ihre eigenen Jugend-Leistungsgruppen nach diesem Konzept unterrichten als auch für (ehemalige) Tanzstudenten, die technisch sauber trainieren möchten

Das Programm besteht in der Regel aus 6 verschiedenen Übungen an der Stange, 2 Übungen in der Mitte sowie 3 Diagonalen und eine Variation. 

An der Stange: saubere Pliés, Tendus, Battements in moderner Phrasierung; der Oberkörper greift die Dynamik der Beinarbeit auf.

In der Mitte: Balanceübung, kleine Sprünge in Verbindung mit den Raumwegen, Tempokontraste.

In der Diagonalen: Raumgefühl, Sprungkraft, Rhythmus, Achsenwechsel und dynamische Richtungswechsel.

Zentrale Elemente: hochdynamische Bewegungen im Raum, Gewichtsverlagerung und das sensible Spiel mit dem Körperschwerpunkt, Variation des Tempos innerhalb einer Phrase, Einführung in bewegungsfolgende Atmung und Bewegungsdynamik, Sensibilisierung für Spannung/Entspannung sowie die Entwicklung der Musikalität, Interpretation.

Übergeordnetes Thema des Programmes ist, niemals "gegen" den Körper zu arbeiten sondern alle Übungen und Bewegungsfolgen in einem natürlichen "Flow" zu gestalten, der von Musik, Rhythmus und richtigem Timing unterstützt wird.

Schulen und Tanzpädagogen, die dieses Unterrichtssystem für ihre Arbeit mit Jugendlichen übernehmen, bieten wir als Motivation für die Schüler regelmäßige Prüfungen an. Schulleiter, die ihre Jugendlichen zur Prüfung angemeldet haben bestätigen übereinstimmend: "Endlich kann man die Schüler auch motivieren intensiv Technik zu trainieren statt nur auf eine Vorstellung hin zu proben."

Bei Iwanson International wird die 'Iwanson-Technik' sowohl im Rahmen der professionellen Tanzausbildung als auch für die Vorausbildungs- und Leistungsgruppen unterrichtet.

Neue Programme: Jeweils im Herbst präsentiert Jessica Iwanson ein neues Programm, das im Rahmen eines Workshops gelernt werden kann. Aktueller Kurs.

 

WIKIPEDIA: "Jessica Iwansons Unterrichtsmethode basiert in der Aufwärmphase (an der Stange) auf der Fußarbeit des klassischen Balletts. Über Pliés, Tendus, Frappés und Battements wird die Beinarbeit trainiert während der Oberkörper mit dynamischen Schwüngen und komplexer Armarbeit dazu kontrastiert. Um gewisse Muskelgruppen zu stärken und andere schwerkraftunabhängig gleichzeitig zu entspannen, werden bis zu 30 % des Gewichts auf die Stange verlagert. Jede Übung hat eine festgelegte Atemtechnik. Jessica Iwanson phrasiert im Gegensatz zum klassischen Ballett in anderen Tempi und macht das Training dadurch "entspannt", "schwungvoll" und "erdig". Kraft und Festigkeit von den Füssen her über die Körpermitte hinweg entlastet den Oberkörper und befreit ihn für den künstlerischen Ausdruck." 

 

 

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Workshops allgemein

 

 

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